Schmerz-Therapie Mnchen
Praxis fr Ausleitungs- und Regenerationsverfahren

Ich höre was, was Du nicht hörst - Tinnitus 

Fast jeder hatte schon einmal unangenehme Geräusche wie Pfeifen, Knacken, Surren u.ä. im Ohr. Geräusche, die nicht von außen kommen,  sondern nur vom Betroffenen wahrgenommen werden. Der medizinische Begriff hierfür ist Tinnitus. Er kann akut und kurzfristig auftreten oder auch chronisch werden. In jedem Fall sollte medizinsicher Rat eingeholt und behandelt werden.

Was spielt sich im Körper ab? 

Die meisten leiden unter einem so genannten subjektiven Tinnitus. Das heißt, die Geräusche entstehen nicht durch eine Schallquelle im Ohr, wie etwa durch Strömungsgeräusche des Blutes, sondern durch eine veränderte Aktion von Nervenzellen im Gehirn.  Je nachdem, welche Sinneszellen im Ohr gestört werden, leiten diese entsprechend schwächere Signale an die Hörrinde des Gehirns weiter. Auslöser können ein Schalltrauma, Hörsturz, eine Sklerose der das Innenohr umgebenden Knochen (Otosklerose), Blutdruckstörungen, Stresseinwirkungen, Krankheiten des Stoffwechsels, Entzündungen im Ohr oder Infekte sein. Die meisten Betroffenen beschreiben vor Auftreten eines Tinnitus stressreiche Belastungssituationen. Bei Stress kommt es meist zu einer Engstellung der Blutgefäße und zur Steigerung des Blutdrucks, was in den kleinen Blutgefäßen des Ohres eine starke Minderdurchblutung mit entsprechendem Nähr- und Sauerstoffmangel zur Folge haben kann. Begünstigt werden kann ein Tinnitus ebenfalls durch eine Fehlstellung des Kiefers oder eine verspannte Kopf-/Nacken-/Kiefermuskulatur, meist als Folge dauerhafter Anspannung oder auch nach längeren Zahnarztbehandlungen. Da der Nackenbereich ein „Nadelöhr“ für die Versorgung des Kopfbereiches darstellt, kann es oft aufgrund der hier durch starke Verspannungen oder Wirbelfehlstellungen blockierten Zirkulation von Blut und Lymphen zur einer Minderversorgung im Bereich Ohren oder Augen kommen. Begleitend zum Tinnitus können auch Beschwerden wie Hörminderung oder Schwindel auftreten. Oft wird ein Tinnitus, wenn er nicht allzu belastend ist, nicht ernst genommen. Doch kann er, vor allem bei häufigerem Auftreten, Vorbote für einen Hörsturz sein.

Welche Maßnahmen kennt die Naturheilkunde? 

Ausgehend von den Auslösern oder Begleitumständen ist es vorrangiges Ziel, die Zirkulation  und damit Gewebsversorgung im Bereich der Ohren zu verbessern. Schröpfen, Massagen, Galvanischer Feinstrom zum Lösen von Verspannungen dienen diesem Zweck und werden als sehr angenehm und lösend empfunden. Auch eine Kiefer-Reset®-Behandlung zum Lösen von Blockaden und tiefen Verspannungen der gesamten Muskulatur im Bereich Kiefer/Halswirbelsäule kann Tinnitus entscheidend beeinflussen. Der Einsatz homöopathischer Mittel zur Förderung der Durchblutung speziell für Innen- und Mittelohr bildet einen weiteren Pfeiler. Diese können lokal gequaddelt werden, sodass sie direkt am Ort des Geschehens wirken. Ebenso  wichtig ist die Unterstützung durch Nährstoffe wie Magnesium und Arginin für die Gefäßentspannung oder Curcuma für den Abbau  möglicher Entzündungen. Systemisch bewähren sich in der Praxis außerdem stressreduzierende Maßnahmen. Dauernd unter Streß zu stehen entwickelt oft eine Eigendynamik, aus der Betroffene kaum noch herausfinden mit allen Folgen für Durchblutungs- und andere störungen. Hier helfen seit langem bewährte homöopathische und pflanzliche Kombinationen zur Entkoppelung von Streß und seinen negativen Folgen für den Körper. Innerer Ausgleich und Gelassenheit sind wichtige Voraussetzungen für eine gute Durchblutung aller Körpergewebe.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder andere gesundheitliche Anliegen? Dann kontaktieren Sie mich gerne hier.



Es grüßt Sie herzlich,

Ihre Anke Neumann-Roß 

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